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aktualisiert am 18.5.2012

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Mythen und Bräuche im Harz

Wurzelschnitzerei

Der Harz ist ein Gebirge voller Geheimnisse. Hexen, Teufel, Riesen und Zwerge bleiben dem menschlichen Auge oft verborgen. Schutz vor neugierigen Blicken bietet der Nebel, der sich sehr häufig über die Täler legt. Zahlreiche ungewöhnliche Bräuche sind hier im Harz erhalten. Viele Kultstätten und sagenumwobene Orte sind über das ganze Harzgebiet verstreut und vom Best Western Premier Vital Hotel Bad Sachsa aus gut zu erreichen.

Rosstrappe

Der wohl bekannteste Brauch ist die Walpurgisnacht. Jedes Jahr fliegen Hexen aus allen Himmelsrichtungen herbei, um sich mit dem Teufel zu treffen und ein rauschendes Fest bis zum Morgengrauen zu feiern. Die Walpurgisnacht läutet den nordischen Sommer ein. Die düsteren Gestalten müssen bis zum Morgengrauen verschwunden sein, um die Herrschaft an die Lichtgestalten abzugeben.

Felsen im Okerta

Am Rande des Harzes gibt es zahlreiche Fundstellen von ur- und frühgeschichtlichen Siedlungen. Die Besiedelung des Harzgebietes selbst begann aber erst vor rund 1000 Jahren. Anfang des 10. Jahrhunderts nahmen die sächsischen Könige das bis dahin herrenlose Gebirge in ihren Besitz, um es, wie es Königen gebührt, als Jagdrevier zu nutzen.

Fachwerkgasse in Wernigerode

Bereits zu dieser Zeit gab es Handelsstraßen, welche um den Harz herumführten, und solche, die an seinem Rand liegende Pfalzen und Königshöfe miteinander verbanden. Die Besiedelung des Harzes erfolgte im Gegensatz zu der seines Umlands erst im Hochmittelalter.

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